DVD: Heimkino digital

Filme zu Hause mit dem DVD-Player oder Recorder bequem digital schauen und aufnehmen – die DVD hat es möglich gemacht. Der runde Silberling ist ein Massenspeicher mit einer Speicherkapazität von 4,7 GigaByte (GByte) in der Single-Layer- sowie 8,5 GByte in der Multi-Layer-Version. Das Kürzel DVD stand ursprünglich für Digital Video Disc, da sie aber nicht nur als Datenträger für Filme, sondern auch für andere Anwendungen verwendet wird, änderte man es in „Digital Versatile Disc“.

Vater der DVD: Die Audio-CD

Nach dem Siegeszug der CD in den Achtzigerjahren wurde dieses Speichermedium auch als Massenspeicher für den IT-Bereich in Form der CD-ROM attraktiv. Sie bot bis zu 700 oder mehr Mbyte Speicherplatz. Das brachte die damalige Filmindustrie auf den Plan: Sie wollte ein Medium, das neben Daten und Ton auch ganz Spielfilme beherbergen konnte. Das hatte zur Folge, dass die CD weiterentwickelt wurde – das Endresultat kennen wir heute als DVD.

Datenträger für Spielfilme bis zu 135 Minuten

Eine DVD ist in erster Linie dazu konzipiert wurden, um Filme bis zu einer Länge von 135 Minuten zu speichern und wiederzugeben. Diese Filmlänge entspricht einer Datenmenge von etwa 4,7 GByte, der Speichergröße einer Single-Layer DVD. Eine Double-Layer DVD hingegen kommt auf 8,5 GByte. Gegenwärtig gibt es DVDs in mehreren Formaten und Konfigurationen, etwa als einmal bespielbare DVD (DVD-R) oder auch als wiederbeschreibbare Version (DVD-RW). Mittlerweile wird sie mehr und mehr von der Blu-ray Disc abgelöst, die noch mehr digitale Informationen aufnehmen und wiedergeben kann.